Farben und Formen

Fotografieren im Schnee: Gute Kleidung, warme Batterien und Belichtungskorrektur

Der heutige Schneefall hat mich wieder einmal mit meiner “grossen” Kamera, der Canon 5D MarkII mit 70 – 200 2.8 IS, nach draussen gezogen. Ziel der Fototour waren Farben und Formen einzufangen, die sich von der weiss-grau-braunen Landschaft abheben.

Tipp 1: Gute Kleidung

Voraussetzung um ein paar Stunden draussen zu verbringen sind natürlich gute Klamotten. Ich setze dabei schon lange auf einen Merino Base Layer inkl. Kapuzenpulli. Darüber ein Fleece, Outdoor-Hose und eine leichte wind- und wasserabweisende Regenjacke. Mit Handschuhen und Kappe kann ich Temperaturen bis -15° sicher geniessen.

Tipp 2: Batterien

Um meine Kamera muss ich mir bei leichtem Schneefall keine Sorgen machen, die hält da gut aus. Auch das GPS ist wetterfest, somit musste ich heute keinen Rucksack mitschleppen.

Nur die Batterien machen bei der Kälte schon mal schlapp. Darum immer eine Ersatzbatterie nahe am Körper tragen, damit sie warm bleibt.

Bei Bedarf regelmässig austauschen. Nach etwas Wärme steckt wieder Saft in der vorher unterkühlten Batterie.

Tipp 3: Belichtungskorrektur

Die Belichtungsmessung der Kameras ist eher konservativ und liefert bei weisser Landschaft meist einen grauen Einheitsbrei.

Mit der Belichtungskorrektur kann man hier das Weiss schon in der Kamera aufhellen. Heute hatte ich meist +1.5 bis 2 Blendenstufen überbelichtet.

Sucht nach der Einstellung im Menu oder vielleicht hat eure Kamera einen Regler mit den Ziffern -2 -1 | +1 +2. Details findet ihr im Handbuch…

Veröffentlicht von

Ruggero De Pellegrini

PHOTOGRAPHER, DEVELOPER & INDIVIDUALIST

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